Wer einen Blog betreibt und gerne und regelmäßig Beiträge veröffentlicht, der sollte die folgenden Tools zumindest einmal ausprobieren! Mir persönlich haben diese (meist kostenlosen) Tools das Organisieren meiner Gedanken und Ideen deutlich vereinfacht. Darüber hinaus helfen mir diese Tools meinen eigenen Workflow deutlich zu verbessern, so dass ich mehr und bessere Blog-Inhalte schreiben kann. Aber der Reihe nach!

Als Blogger produktiv arbeiten

Jeder Blogger kennt das: An manchen Tagen schwirren einem unzählige gute Ideen durch den Kopf und an anderen leidet man unter einer Schreibblockade. Entsprechend hat man an den einen Tagen so viel zu tun, dass die todo-Liste überhaupt kein Ende mehr nehmen will.

Nur, wer die eigenen Workflows perfektioniert hat und wirklich beherrscht, kann als Blogger wirklich produktiv arbeiten. Insbesondere, wenn du als Blogger alleine unterwegs bist.

Eines meiner Lieblingstools ist mittlerweile trello. trello läuft in der Cloud und kann über APPs und den Webbrowser bequem benutzt werden. Zudem lässt sich trello mit unzähligen anderen Tools (wie etwa Slack) verbinden – diese Möglichkeit nutze ich jedoch bislang (noch) nicht.

Mit trello lassen sich deine Aufgaben in Boards organisieren.

Da du vermutlich auch zeitgleich an mehreren Themen arbeitest und den Überblick bewahren willst, lassen sich deine Themen mit trello in Boards organisieren. In diesen Boards kannst du dir dann wiederum sogenannte Karten anlegen. Der Gedanke hier hinter erinnert stark an die Logik von Kanban-Tafeln und ist auch an diese angelegt. So kannst du innerhalb deines trello-Boards zum Beispiel die Karten

  1. to do
  2. doing
  3. done

anlegen um den Gedanken hinter Kanban umzusetzen. Durch die Unterteilung in die drei genannten Kategorien behältst du jederzeit den Überblick was bereits getan wurde, was gerade in Bearbeitung ist und was angefangen werden kann.

Da sich trello auch in Teams nutzen lässt und die Grundfunktionen kostenlos sind, solltest du es dir heute noch anschauen – vermutlich wirst auch du mit trello deinen Workflow optimieren können:

Perfekte Screenshots machen

Ein weiteres absolutes Lieblingstool von mir ist Monosnap. Dieses Freeware-Tool ist für Windows und MacOS erhältlich und ist perfekt geeignet um Screenshots im Handumdrehen zu erstellen. Über eine (beliebige) Tastenkombination kann man einen Bildschirmbereich auswählen, von dem ein Screenshot gemacht werden soll. Dieser Screenshot kann dann direkt mit Monosnap um Markierungen oder Texte ergänzt werden.

Der Screenshot wird dann bereits optimiert mit einer absolut brauchbaren Auflösung gespeichert – was im Sinne von WordPress-Performance heutzutage unverzichtbar ist. Seit ich Monosnap vor einigen Jahren entdeckt habe, nutze ich es ausschließlich um Screenshots zu erstellen. Mir ist bislang kein besseres und dazu noch kostenloses Tool über den Weg gelaufen. Solltest du ein noch besseres Tool kennen, sag mir bitte in den Kommentaren Bescheid!

Mit Monosnap perfekte Screenshots machen!

Mit Monosnap kann man auch sehr einfache Video-Mitschnitte vom eigenen Desktop machen. Entsprechend ist Monosnop für das Erstellen von Tutorials zum Beispiel auch sehr gut geeignet!

Dateien mit Dropbox kostenlos synchronisieren

Dropbox kennt mittlerweile vermutlich jeder. Dennoch will ich dieses geniale Tool erwähnen, ohne dass ich heutzutage kaum noch meinen Alltag organisieren könnte. Die Zeiten von USB-Sticks oder USB-Kabeln, sind dank Dropbox zum Glück vorbei. Einmal auf allen genutzten Geräten eingerichtet, sorgt Dropbox bereits in der kostenlosen Version für die perfekte Synchronisierung der Dateien zwischen allen Geräten.

Die kostenlose Version reicht (für meine Bedürfnisse) vollkommen aus. Zwischenzeitlich hatte ich auch 1 TB kostenpflichtig für ein Jahr genutzt, jedoch habe ich diesen Speicherplatz primär für Backups genutzt. Diese sichere ich mittlerweile komplett lokal auf meiner WD MyCloud, und bin mit dieser Lösung und Performance mehr als zufrieden.

Dropbox bietet für quasi jede Plattform eine APP, mit der du sofort und ohne Probleme kostenlos Dateien in Echtzeit, automatisch synchronisieren kannst. Mit Dropbox habe ich meine Workflows mittlerweile perfektioniert und spare mir zahlreiche manuelle Schritte und Eingriffe.

Bilder für SEO optimieren

Jede gute Webseite und jeder gute Blog-Beitrag muss mit passenden und aussagekräftigen Bildern angereichert werden. Doch deine Bilder müssen nicht nur gut aussehen, sie müssen auch möglichst datensparsam sein, um nicht unnötigen Ballast zu bedeuten. Hierfür kommt es im Wesentlichen auf zwei Achtungspunkte an:

  1. Passe die Bilder vor dem Upload auf eine maximale Breite und Höhe an.
  2. Nutze alle verfügbare Komprimierungen um die Dateigröße möglichst klein zu halten.

Jedes unnötige Kilobyte bedeutet Ballast beim Laden deines Blogs. Spare also unbedingt bei deinen Bildern ein. Und damit das ohne unnötigen Qualitätsverlust geht, „stauche“ die Bilder vor dem Upload schon auf eine maximale Breite.

Die Bildschirme werden zwar immer größer, dennoch musst du keine Bilder anbieten, die 6000 Pixel breit sind. Ich garantiere dir, dass das Surferlebnis für deine Besucher dadurch garantiert nicht besser wird. Eher im Gegenteil!

Ein wirklich sparsames aber (für mich) perfektes Tool hierfür ist Image Resizer for Windows! Das Programm ist kostenlos und bindet sich in dein Windows-Kontextmenü ein. Klicke ein Bild mit der rechten Maustaste an, wähle „Bilder neu skalieren“ und wähle im sich öffnenden Fenster die gewünschte neue Größe des Bildes. Fertig!

Dieses wirklich mächtige Tool komprimiert beim Verkleinern des Bildes auch noch das Bild direkt mit – somit ist dein Bild perfekt für den Upload in deinen Blog vorbereitet!