Ladezeiten-Optimierung für WordPress

Google gibt mit seinen Algorithmen die Kriterien für erfolgreiche Webseiten vor. Wer auf Google.de gefunden werden möchte, muss es, um in der Trefferliste möglichst weit oben zu stehen, Google recht machen. Google stellt das Nutzererlebnis hierbei über alles andere. Nur, wer dem Webseitenbesucher ein möglichst zufriedenstellendes Ergebnis präsentiert, hat eine Chance im Google-Ranking weiter oben zu stehen. Eine Ladezeiten-Optimierung ist bei den meisten WordPress-Blogs sinnvoll!

Hierbei legt Google aber nicht nur Wert auf Inhalte, also deren Qualität und Umfang, sondern auch auf die eingesetzte Technik. Mit anderen Worten gesagt: Nur gute Inhalte reichen heute nicht mehr aus, um in den Trefferlisten möglichst weit oben zu stehen. Und eben diese vorderen Plätze entscheiden für die meisten Webseiten und Blogs über Erfolg oder Misserfolg. Nur, wer es schafft hoch zu ranken, hat eine effektive Chance gefunden zu werden. Und nur wer gefunden wird, kriegt von Google auch Besucher.

Gute Blogbeiträge erstellen

Also musst du auf deinem Blog für deine Besucher gute Inhalte bieten. Ich unterstelle jedoch, dass sich das von selbst verstehen sollte. Denn wenn das was du tust keinen wirkliche Mehrwert bietet, solltest du es lieber gleich bleiben lassen. Das Internet ist zu groß um mit schlechten Inhalten noch aufzufallen – das Angebot an schlechten Inhalten erschlägt einen förmlich.

Wie du gute Inhalte erstellst, hängt zu 100 Prozent von deinem Thema ab. Ich kann und werde deswegen dazu keine Tipps geben (können). Mal ist vielleicht eine Bilderreihe mit Erklärtexten sinnvoll, mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung oder manchmal vielleicht auch ein eingebundenes Video. Egal was für Inhalte du erstellst, sorge also immer dafür, dass diese dem Besucher deines Blogs wirklich einen Mehrwert liefern. Einer meiner erfolgreichsten Beiträge auf diesem Blog hier ist so zum Beispiel eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die mit weniger als 400 Wörtern zahlreiche Besucher von Google zu mir lenkt. Angereichert mit ein paar Screenshots helfe ich aber dem Besucher ganz konkret bei einem Problem weiter.

Ich habe in Sachen SEO für diesen Beitrag absolut nichts unternommen und dennoch ist der Beitrag bei Google für den relevanten Suchbegriff immer ganz oben mit dabei – meistens sogar noch vor dem eigentlichen Anbieter, um den es geht. Wer auf Google.de nach einer Anleitung für SFTP bei ALL-INKL nutzen sucht, findet meinen Beitrag aus 2016 hierzu ganz oben.

Warum ist das so? Mein Beitrag beschreibt auf den Punkt, wie man etwas macht und zudem achte ich auf eine möglichst gute technische Umsetzung meines Blogs.

WordPress Ladezeiten-Optimierung

Wordpress LadezeitenoptimierungNeben guten Inhalten, sollte dein WordPress-Blog auch technisch nicht zu viele Mängel aufweisen. Aber Vorsicht: Vielfach wird bei der Ladezeiten-Optimierung für WordPress schnell mit Themen wie CDNs um sich geworfen. Hierzu habe ich eine deutliche Meinung: Solange dein Blog einige Tausend Besucher im Monat hast, benötigst du definitiv kein Content Delivery Network (CDN, Eintrag auf Wikipedia)! Da man mit solchen (grundsätzlich nützlichen) Techniken jedoch zusätzlich Geld verdienen kann, raten natürlich viele „Experten“ hierzu. In den allermeisten Fällen schießt du mit einem CDN aber mit Kanonen auf Spatzen.

Um die Ladezeit deines Blogs zu optimieren, solltest du aber auf jeden Fall folgende drei Punkte beachten:

  1. Nutze einen guten Hoster! Wenn dein Hoster zackig unterwegs ist, ist das meistens schon die halbe Miete. Nutzt du hingegen einen Discount-Hoster, werden dir die besten Optimierungen vermutlich nur wenig nützen. Aus einem Trabi macht man keinen Rennwagen! 😉 Ein guter Hoster ist zum Beispiel ALL-INKL.
  2. Verwende nicht zu viele Plugins! Mit Plugins kann man sehr einfach und schnell als Blog-Betreiber Funktionen oder Animationen dem eigenen Blog hinzufügen. Jedes Plugin bremst den Aufruf deines Blogs aber (unnötig) aus.
  3. Nutze WordPress-Caching! Mit Caching kannst du den Aufruf deines Blogs beschleunigen, da der Blog nicht dynamisch sondern statisch aufgerufen wird. Letztendlich werden kleine Kopien deines Blogs erstellt, die zum Beispiel in HTML gespeichert und beim Aufruf einfach angezeigt werden ohne alle Inhalte dynamisch aus der Datenbank laden zu müssen.

Natürlich gibt es darüber hinaus noch zahlreiche weiter sinnvolle Tricks um WordPress schneller zu machen. Doch diese drei genannten Tipps werden in den meisten Fällen bereits eine deutliche Verbesserung bewirken. Weitere sinnvolle Tipps um auch dein WordPress schneller zu machen, habe ich für dich unter WordPress-Performance zusammengefasst.

Hast du die Ladezeiten deines WordPress-Blogs bereits optimiert?